Grundlagen der Pferdeernährung bei Magengeschwüren – Was füttern und was vermeiden?

Magengeschwüre gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Pferden und betreffen sowohl Sportpferde als auch Freizeitpferde und Jungpferde. Die richtige Ernährung ist für Pferde mit Magengeschwüren entscheidend, um die Erkrankung zu behandeln und ein Wiederauftreten zu verhindern.

Nachfolgend finden Sie die grundlegenden Fütterungsprinzipien , die jeder Besitzer eines Pferdes mit Magengeschwüren kennen sollte.

Warum ist die Ernährung so wichtig?

Der Magen eines Pferdes produziert rund um die Uhr Salzsäure . Unter natürlichen Bedingungen ist ein Pferd:

  • isst häufig, aber in kleinen Portionen

  • Er kaut fast die ganze Zeit.

  • produziert Speichel, der Säuren abpuffert

Weichen Ernährung und Lebensstil von diesem Muster ab (lange Essenspausen, Stress, zu viel Stärke), steigt das Risiko für Magengeschwüre dramatisch an .

Grundlage der Ernährung: Rohfaser

✔ Heu – die absolute Grundlage

  • sollte nahezu ständig verfügbar sein

  • vorzugsweise von guter Qualität, nicht zu zuckerhaltig.

  • Heufressen regt die Speichelproduktion an → natürlicher Magenschutz

📌 In der Praxis gilt: Ein Pferd mit Magengeschwüren sollte nicht lange ohne Heu stehen .

Was sollte man bei der Behandlung von Magengeschwüren vermeiden?

❌ Große Mengen an Getreide und Stärke

  • Hafer, Gerste, Mais

  • energiereiches Futter auf Stärkebasis

Stärke =

  • erhöht die Säureproduktion

  • verschlechtert den Zustand der Magenschleimhaut

❌ Lange Pausen zwischen den Mahlzeiten

  • Keine Zufuhr = kein Puffer für die Säure

  • besonders gefährlich nachts

Welches Kraftfutter sollten Sie wählen?

Für Pferde mit Magengeschwüren eignen sich folgende Maßnahmen am besten:

  • stärkearme Futtermittel

  • fettreiches Futter

  • Futter mit zugesetzten Ballaststoffen (Luzerne, Rübenschnitzel)

✔ Gute Wahl:

  • Luzerne-Spreu (insbesondere vor dem Training)

  • Rübenschnitzel (ohne Melasse)

  • Pflanzenöle (z.B. Leinöl)

Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Magens

Die Ernährung eines Pferdes mit Magengeschwüren umfasst oft Folgendes:

  • Leinsamen (Schutzwirkung)

  • Futterhefe

  • Pufferpräparate

  • Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Magenschleimhaut

⚠️ Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine gesunde Ernährung – sie sind lediglich eine Unterstützung , keine Lösung für das Problem.

Die Fütterungshäufigkeit ist wichtig

  • besser öfter und weniger

  • mindestens 3–4 Portionen pro Tag

  • Ballaststoffe kommen immer zuerst

📌 Tipp: Eine Handvoll Spreu oder Heu vor dem Reiten hilft, den Magen während des Trainings zu schützen.

Zusammenfassung

Die Ernährung eines Pferdes mit Magengeschwüren sollte:

  • auf Ballaststoffe setzen

  • Stärke und Getreide einschränken

  • Sicherstellen, dass ständig Zugang zu Nahrungsmitteln vorhanden ist

  • die natürlichen Schutzmechanismen des Magens unterstützen

Eine ausgewogene Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Behandlung und Vorbeugung von Magengeschwüren – oft wichtiger als Nahrungsergänzungsmittel.

Black Paddock Ergänzungsmittel für magengeschwüranfällige Pferde

Hervorragende Unterstützung für den Pferdemagen

Die beste Wahl bei Magenproblemen

  • unterstützt einen angemessenen Säuregehalt im Magen

  • hilft dabei, eine gesunde Magenschleimhaut zu erhalten

  • kann die mit einer übermäßigen Säureproduktion verbundenen Reizungen verringern

💡 Ideal als tägliche Nahrungsergänzung für Pferde mit oder mit Neigung zu Magengeschwüren .

Ausgezeichnete Pferdekamille

👉 Natürliche pflanzliche Hilfe

  • Kamille ist für ihre beruhigenden und schützenden Eigenschaften bekannt.

  • kann Magen- und Darmbeschwerden unterstützen.

  • eine gute Option als Ergänzungsmittel für empfindliche Verdauungssysteme

💡 Gut geeignet als Nahrungsergänzungsmittel , insbesondere nach anstrengendem Training oder Wettkämpfen.